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Ausbildungscamps der Radikalen Töchter: Macht kommt von machen

Die Ausbildungscamps der Radikalen Töchter fördern Leidenschaft, selbstmotiviertes Handeln, soziale Kompetenzen, Werte und Haltungen. Ihr Do It Yourself-Trainingsprogramm inspiriert zu Innovation und Partizipation. Künstlerisch kreative Methoden fördern neue Ideen und Aktionen, die begeistern. Verdrossenheit wandelt sich in Self-Empowerment, aus haltloser Empörung wird kanalisierte Energie.

Mit den Tools und Methoden der Radikalen Töchter lernen Teilnehmende, mit Unsicherheiten umzugehen und stärken ihre Haltung zur Welt. Sie lernen, mit ihren Ideen andere Menschen zu begeistern und fördern ihr selbstmotiviertes Handeln. Die abwechslungsreiche Kombination aus theoretischen Grundlagen, einfachen Regeln und kreativen Taktiken des Trainings zeigt den Weg zu Innovation und disruptiver Innovation. Welches Ziel erreicht werden soll, ist dabei sekundär: Die Methoden der Radikalen Töchter eignen sich genauso für Bildungsinstitutionen wie für Vereine und Unternehmen.

Aktionskunst als Ausgangsbasis

Cesy Leonard und Katharina Haverich beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit der Frage, was Kunst zu gesellschaftlichen Prozessen beitragen kann. Mit der Gründung der Radikalen Töchter gehen sie einen Schritt weiter: Die Radikalen Töchter transformieren künstlerische Strategien für eine direkte Anwendung in alltäglichen Lebenswelten. Sie rebellieren dabei bewusst gegen die eng gefasste konventionelle Definition von Kunst und Kunstbetrieb. Ihr Ziel ist es, Menschlichkeit, Haltung, Werte und Leidenschaft zu fördern und zu stärken.

Dabei bedienen sie sich den Formen der Aktionskunst. Aktionskunst ermöglicht es, Grenzen zwischen den klassischen Kunstsparten zu überschreiten und nach neuen Ausdrucksformen zu suchen. Aktionskunst stellt die Aufteilung von Künstler*innen und Zuschauer*innen infrage. Sie inspiriert zu neuen Lösungen und Ideen und begeistert zur Partizipation, die sich außerhalb von künstlerischen Institutionen bewegt: Der öffentliche und alltägliche Raum wird zur gemeinsam genutzten Bühne.

Neben Aktionskunst nutzen die Radikalen Töchter Herangehensweisen und Methoden aus dem Aktivismus. Aktivismus hinterfragt kritisch jede moralische, ethische und normative Regelung, distanziert sich von passiven Haltungen und leitet zum aktiven Handeln an. Wie auch Aktionskunst lebt Aktivismus von Begeisterung und Leidenschaft und bedient sich Methoden, die für eine langfristige öffentliche Aufmerksamkeit sorgen.

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