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  • Werde Teil unseres Teams

    Werde Teil unseres Teams


    Bewirb dich jetzt: SOCIAL MEDIA, ÖFFENTLICHKEITSARBEIT, CONTENT CREATION (M/W/D), 40 Stunden die Woche ab Januar 2027

    Über Radikale Töchter: Wir empowern Menschen radikal empathisch mit Aktionskunst ins politische Handeln zu kommen. In unseren Workshops vermitteln wir Ansätze der Aktionskunst. Dabei befähigen wir Menschen, mit den Mitteln der Aktionskunst ihre Anliegen und Ziele zu formulieren und Wege zu entwickeln, diese zu erreichen. Anhand unserer “Methoden der Aktionskunst” tauchen die Teilnehmenden in einen Arbeitsprozess ein. Unser Ziel: Menschen inspirieren und ermutigen, Menschen ins Handeln bringen. Genauso wichtig wie unsere Arbeit vor Ort ist unsere Arbeit auf Social Media. Dort machen wir politische Bildung, bringen gesellschaftliche und politische Themen verständlich und zugänglich auf den Punkt und zeigen, dass politische Teilhabe Spaß machen kann. Mit unserem Content wollen wir Menschen informieren, empowern und sie ermutigen, selbst politisch aktiv zu werden. Und da kommst du ins Spiel:

    Deine Aufgaben sind:

    • Unsere Social-Media-Strategie weiterentwickeln und umsetzen, aktuell auf Instagram, TikTok und LinkedIn
    • Kampagnen und Formate entwickeln und umsetzen, die unsere Reichweite und Sichtbarkeit erhöhen
    • Beiträge recherchieren, schreiben, gestalten und veröffentlichen, inklusive Audio- und Videocontent
    • Texte zu politischen und gesellschaftlichen Themen sowie zu unserer Arbeit schreiben
    • Community Management auf den genannten Plattformen 
    • Aktuelle politische Themen und Social-Media-Trends recherchieren und für unsere Kanäle aufbereiten
    • Unser kleines Social-Media-Team leiten, Aufgaben koordinieren und Inhalte redigieren
    • Presseanfragen bearbeiten und die Pressearbeit gemeinsam mit der Geschäftsführung weiterentwickeln

    Was du mitbringen solltest:

    • Fundierte Erfahrung und Lust auf Social Media, insbesondere Instagram, TikTok und LinkedIn
    • Hands-on-Mentalität und Lust, Dinge selbst anzupacken
    • Die Fähigkeit, eigenständig und selbstverantwortlich zu arbeiten, gepaart mit Zuverlässigkeit und Flexibilität
    • Lust darauf, ein kleines Team zu führen sowie Aufgabenpakete zu schnüren, zu koordinieren und zu redigieren
    • Freude am Recherchieren, Schreiben und Diskutieren
    • Gute Kenntnisse der gängigen Google-Office-Programme und digitaler Projektmanagement-Tools (Slack & Trello)
    • Sehr gute Canva und CapCut-Kenntnisse
    • Erfahrung im Bereich Pressearbeit und Kommunikation
    • Interesse an politischen und gesellschaftlichen Themen

    Was wir bieten:

    • 30 Urlaubstage plus Betriebsferien zwischen Weihnachten und Silvester
    • Einordnung in das Haus-Interne transparente Radikale Töchter Gehaltsmodell (voraussichtlich zwischen 49.000 – 55.000 EUR)
    • Nach Ablauf der Probezeit: Mitgliedschaft Urban Sports M + Zuzahlung zum Job-Ticket
    • Flexible Arbeitszeiten, 50 % Homeoffice möglich 
    • Spannende Einblicke in die Welt der Aktionskunst
    • Ein tolles Team und gemeinsame Töchter Erlebnisse: werde ein Teil unserer Bande! 
    • Ein Arbeitsplatz im Herzen von Friedrichshain und ab Sommer 2027 im Haus der Statistik 
    • Als Radikale Tochter hast du nicht nur einen “sinnstiftenden” Job, sondern verfolgst radikale Veränderung in der Gesellschaft

    Die Bewerbungsfrist ist der 30.10.2026 (Wir behalten uns vor, die Stelle schon vorher zu besetzen, sollten wir eine passende Person gefunden haben). 

    Wir wollen dich kennenlernen! Schick uns dafür gerne ein kurzes Motivationsschreiben, deinen Lebenslauf und zwei Arbeitsproben, die einen Eindruck von deiner Arbeit geben. Bitte schicke deine Bewerbung an bewerbung@radikaletoechter.de, deine Ansprechpartnerin ist Anna Müller.

  • Aktionskunst Stipendium

    Aktionskunst Stipendium


    Bewirb dich jetzt!

    Gemeinsam lernt ihr Aktionskunst kennen und bekommt Inputs von Expert*innen rund ums Entwickeln eigener kreativer Aktionen! 

    Wann: 8 Wochenenden und 8 digitale Inputs im Zeitraum November 2026 bis Februar 2028

    Bewerbungsfrist: 13. September 2026 um 23:59 Uhr 

    Wie: Detaillierte Informationen zum Stipendium und zur Bewerbung findest du in der Ausschreibung.

  • Wir verklagen Deutschland

    Wir verklagen Deutschland


    Es klingt verrückt, aber wir verklagen die Bundesrepublik Deutschland – und dabei brauchen wir deine Solidarität! Vielleicht erinnerst du dich, dass uns Anfang des Jahres das Innenministerium unser Demokratie-Projekt einfach ohne Begründung gestoppt hat. Wir vermuteten wegen der Kritik, die unsere Gründerin während der Stadtbild-Aussage an Bundeskanzler Merz richtete.

    Für uns geht es dabei um mehr als um eine Förderung. Es geht um die Frage, ob kritische politische Bildung unabhängig arbeiten kann und darum, ob junge Menschen weiterhin Räume bekommen, in denen sie erleben: Ich kann etwas verändern.

    Brisante interne Akten

    Uns liegen mittlerweile  interne Akten vor. Die zeigen: Der Förderstopp war eine Entscheidung, die von ganz oben kam. Der BpB-Vizepräsident Volker Ullrich (CSU) bezeichnete den Förderstopp als eine “politische Entscheidung”. 

    Förderentscheidungen müssen transparent sein und dürfen nicht politisch motiviert sein. Eine nachvollziehbare Begründung gibt es bis heute nicht, nur einen pauschalen nachgeschobenen Verweis auf „neue Schwerpunkte“. Unsere Anwält*innen und die Rechtsabteilung der BpB halten die Ablehnung für rechtswidrig. 

    Deshalb klagen wir.

    Das CSDU-geführte BMI hat uns Gelder entzogen, weil ihnen unsere Vision einer Demokratie für alle anscheinend ihrem Weltbild widerspricht. Wir wären nicht Radikale Töchter, wenn wir uns dagegen nicht entschlossen wehren würden: Wir klagen jetzt! 

    Es geht um uns alle!

    Wir klagen, weil es hier um mehr geht als um die Existenz einer einzelnen Organisation. Wir müssen jetzt zeigen: Nicht mit uns! Denn sonst wird die CDU Grenzen weiter und weiter verschieben. Und wir werden nur eine von vielen sein, die diese Entscheidungen hart treffen. Es sind kritische Momente wie diese, in denen wir als Zivilgesellschaft zusammenstehen müssen. Für eine Demokratie, in der Gleichstellung und Menschenrechte nicht leere Floskeln sind, sondern oberste Priorität. 

    Fördergelder nicht mit Begründung, sondern als politische Entscheidung zu streichen ist eine Norm Verschiebung, die uns alle hellhörig werden lassen sollte. 

    Wir wollen uns gegen diesen Förderstopp wehren – und gleichzeitig dafür sorgen, dass unsere Arbeit weitergeht.

    Für die Klage brauchen wir 30.000 Euro. Geld, dass wir einfach nicht haben.

    Gleichzeitig wollen wir nicht darauf warten, wie dieser Rechtsstreit ausgeht. Junge Menschen brauchen JETZT Räume, in denen sie erleben, dass ihre Stimme zählt und sie durch Aktionskunst raus aus der Ohnmacht ins politische Handeln kommen.

    Deshalb finanzieren wir das gestoppte Projekt unabhängig weiter.

    Unterstütze uns jetzt mit deiner Spende. Damit hilfst du uns, vor Gericht für unabhängige politische Bildung einzustehen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass unsere Workshops und Aktionsformate weiter stattfinden können.

    Zeigen wir gemeinsam: Politische Bildung lässt sich nicht einfach wegsparen.

    (Bild: ©Paula Hornickel)

  • Pressemitteilung 13.10.2026

    Pressemitteilung 13.10.2026

    Radikale Töchter verklagen Deutschland

    Radikale Töchter verklagen die Bundesrepublik Deutschland. Die Bundeszentrale für politische Bildung entzog der gemeinnützigen Organisation Anfang des Jahres im laufenden Projekt die Demokratieförderung, nachdem die prominente Gründerin dem Bundeskanzler während der „Stadtbild-Debatte“ öffentlich Rassismus vorgeworfen hatte. Brisante interne Akten zeigen jetzt: Der Förderentzug kam direkt aus dem CSU-geführten Innenministerium. Wenige Wochen nach dem Schriftwechsel trat der Präsident der Bundeszentrale Sönke Rix (SPD) zurück. 

    „Nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ist klar: Unabhängige politische Bildungsarbeit wird jetzt mehr gebraucht denn je. Diese willkürlich zu kürzen, ist fahrlässig und falsch. Dagegen klagen wir.” so Cesy Leonard, Gründerin Radikale Töchter.

    Aus den Akten geht hervor, dass Fachebene und Rechtsabteilung der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) mehrfach vom Förderentzug abgeraten haben. Erst auf ausdrückliche Weisung des Innenministeriums wurde der Förderentzug umgesetzt. BpB-Vizepräsident Volker Ullrich (CSU), der den Beschluss persönlich unterschrieben hat, spricht in einer internen E-Mail von einer „politischen Entscheidung“. Als Begründung heißt es lediglich, die Formate entsprächen nicht den Vorstellungen der jetzigen Regierung. 

    Radikale Töchter ist die einzige Organisation im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, der die Förderung entzogen wurde. Die Organisation bleibt auf 120.000 Euro sitzen. Ziel der Organisation ist es, mit Aktionskunst-Workshops das demokratische Engagement bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu fördern – insbesondere in Ostdeutschland und in ländlichen Räumen.

    Die Klage wird unterstützt vom Gegenrechtsschutz, einem Projekt von Frag den Staat und der Gesellschaft für Freiheitsrechte.

    Interview- und Presseanfragen:
    presse@radikaletoechter.de

    Weitere Informationen:

  • Pressemitteilung 24.03.2026

    Pressemitteilung 24.03.2026

    betreff: Innenministerium entzieht Demokratieförderung nach Merz-Kritik

    Das Innenministerium (BMI) hat einem Projekt zur Stärkung der Demokratie und gegen Rechtsextremismus die Fördergelder entzogen. Die gemeinnützige Organisation Radikale Töchter vermutet dahinter eine politische Kampagne der CDU/ CSU: Gründerin Cesy Leonard hatte nach Friedrich Merz Stadtbild-Debatte eine Petition mit über 250.000 Unterschriften gestartet und dem Bundeskanzler Rassismus vorgeworfen. Anschließend demonstrierten Tausende vor der CDU-Parteizentrale für einen umfassenden Schutz vor Gewalt gegen Frauen. 

    Es gibt keinen sachlichen Zusammenhang zwischen der Petition und dem Projekt der Organisation. Durch die Absage im laufenden Projekt bleibt die Organisation auf 120.000 Euro sitzen, die von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und dem BMI bereits Anfang 2025 vorläufig bewilligt wurden. 

    Cesy Leonard, Gründerin von Radikale Töchter, zeigt sich schockiert: “Wir erleben gerade ein mutwilliges Demontieren von demokratischem Engagement durch die Bundesregierung. Unser Fall wird kein Einzelfall bleiben, wenn wir uns jetzt nicht klar dagegen wehren. Eine starke Demokratie muss Kritik aushalten können, ohne sie abzustrafen.”Das Innenministerium nennt keine Gründe für den Fördermittelentzug. Unterstützt vom Gegenrechtsschutz, einem Projekt von Frag den Staat und der Gesellschaft für Freiheitsrechte, gehen Radikale Töchter nun juristisch gegen den Ablehnungsbescheid vor. Der Anwalt der Organisation bewertet den Ablehnungsbescheid als rechtswidrig. Aus internen Akten geht hervor, dass die BpB das Innenministerium vor erheblichen Folgen eines unbegründeten Ablehnungsbescheids warnt.

    Seit 2019 bieten Radikale Töchter Workshops an, in denen Jugendliche und junge Erwachsene durch die Methoden der Aktionskunst ins politische Handeln kommen. Ziel der Organisation ist es, Erfahrungen von Selbstwirksamkeit zu stärken und langfristig demokratisches Engagement zu fördern.

    Interview- und Presseanfragen an presse@radikaletoechter.de

  • Unterstütze die aktion „Ich bin ein spanisches modell“!

    Unterstütze die aktion „Ich bin ein spanisches modell“!

    Umfassender gewaltschutz jetzt! Teile die aktion in deiner stadt!

    1. Lade dir die plakate herunter

    Du findest die Plakate auf unserer Website als Druckdatei in DIN-A1 und DIN-A2. Die DIN-A2 Datei kannst du auch zum Druck auf DIN-A4-Papier nutzen. 

    Lade dir die Motive am besten als einzelne Dateien herunter. Wenn du den ganzen Ordner herunterlädst, werden die Dateien automatisch komprimiert. Darunter leider die Druckqualität. 

    In Berlin können am Dienstag dem 17. März und Donnerstag dem 19. März von 17:00 bis 19:00 Uhr Plakate an unserer Radikalen Service-Theke im Foyer des FMP1 am Franz-Mehring-Platz abgeholt. Solange der Vorrat reicht.

    2.   DRUCKE DIE PLAKATE ZU HAUSE ODER IM COPYSHOP DEINES VERTRAUENS

    Du kannst die DIN-A2 Datei auch für den Druck auf DIN-A4 benutzen. So kannst du das Plakat einfach zu Hause drucken. Die Formate DIN-A1 und DINA-2 kannst du ganz einfach in jedem Copy-Shop drucken lassen.

    3.    SPAZIEREN, PLAUDERN, PLAKATIEREN

    Frag in deinem Lieblingscafé, Geschäft, Kiosk, Nachbarschaftstreff, Töpferstudio, Vereinsheim, Nagelstudio, Boxclub, Fitnessstudio oder wo immer unser Aufruf sichtbar sein sollte, ob du das Plakat aufhängen darfst. Tipp: Verbinde deine Plakat-Aktion mit einem Spaziergang mit deiner Bande oder einer Lieblingsperson. Oder geh nicht selbst! Leg die Füße hoch und schick deinen Bruder, Freund, Vater, Onkel, Schwiegersohn oder Opa los!

    Gutes plakatieren und streiken!
    Eure Radikalen Töchter

  • European Forum Alpbach: 80-jähriges Jubiläum

    European Forum Alpbach: 80-jähriges Jubiläum

    Autorin: Noha Abou Shady

    Radikale Töchter war mit einer künstlerischen Intervention beim diesjährigen Jubiläum des European Forum Alpbach dabei, die den Dialog über Europa und Demokratie auf eine neue Ebene brachte.

    Europa’s Zukunft

    Vom 15. bis 29. August 2025 wurde das kleine Tiroler Bergdorf Alpbach wieder zum Treffpunkt für internationale Vordenker*innen, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen. Das diesjährige Forum fand unter dem Thema “Recharge Europa” statt, in dem globale Krisen, gesellschaftliche Fragmentierung und wachsender Polarisierung diskutiert wurden. 

    Das Jubiläum brachte eine große Anzahl an Expert*innen aus verschiedenen Bereichen zusammen. Es war ein Moment, um einen Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart zu werfen und gleichzeitig eine Vision für die Zukunft Europas zu entwickeln. 

    Mit dabei Radikale Töchter, die das Programm nicht nur mit der einzigartigen Intervention sprengte, sondern einen Einblick in politische Handlungsmöglichkeiten bot.

    Seminargruppe und Workshop – „Politischer Diskurs als Praxis“

    Die Radikalen Töchter luden dazu ein, den politischen Diskurs auf eine neue Art und Weise zu erleben. Zum einen haben sie eine Seminargruppe im Stipendiat*innen-Programm des EFA (vom 18. bis 22. August) geleitet, und zum anderen führten sie eine künstlerische Intervention durch, die das gesamte Forum begleitete.

    Für die Stipendiat*innen brachten sie ihre typischen Workshop-Elemente ein, um den Teilnehmenden eine neue Perspektive auf politischen Diskurs und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln. Statt schnellen Antworten oder sofortiger Positionierung lag der Fokus darauf, den Teilnehmenden durch Fragen und kreative Prozesse Raum zu geben, um ihre politischen Haltungen zu hinterfragen und zu überdenken.

    Mit Methoden wie “Von der Wut in den Mut” bringen sie die Teilnehmer*innen dazu ins politische Handeln zu kommen. Themen, die einen wütend machen, sind Themen, die umgesetzt werden können, um im eigenen Handlungsrahmen etwas zu verändern.

    Neben der Seminargruppe trugen Radikale Töchter auch durch ihre künstlerische Intervention zur Veranstaltung bei. Am 23. August präsentierten sie eine Performance zur Eröffnung des Forums, die mit Bannern, Postern und Bierdeckeln die Aufmerksamkeit auf zentrale, politische und gesellschaftliche Themen lenkte.

    Radikale Töchter haben gezeigt, dass künstlerische Praxis politisch wirksam sein kann – und dass radikales Zuhören mehr ist als eine Geste: Es ist eine Haltung für politische Veränderung.

    Cesy Leonard, Aktionskünstlerin und Gründerin der Radikalen Töchter, dazu: “In diesem Erbe müsste man diese Konferenz sehen, denn es ist aktueller denn je, sich zu fragen: Was ist eigentlich Europas Rolle in der Welt?”

    Europäisches Forum Alpbach: Die Geschichte

    Im Jahr 1945 fanden im Tiroler Dorf Alpbach erstmals Hochschulwochen statt, die nach dem Ende von Krieg und Faschismus das freie, disziplin- und Staatsgrenzen übergreifende Denken wiederaufleben lassen wollte.

    Vier Jahre später, 1949, wurde daraus das Europäische Forum Alpbach, das sich seitdem der Förderung der Einigung Europas und des internationalen Dialogs verschrieben hat. Heute ist das Forum zu einem der bedeutendsten interdisziplinären Veranstaltungen in Europa geworden, bei der Vordenker*innen aus Wissenschaft, Politik, Kunst und Gesellschaft – nicht nur aus Europa – sondern aus aller Welt zusammenkommen.

    Eindrücke aus Alpbach findest du auf den Social-Media-Kanälen.

    Fotos:
    (C) Elisabeth Mandl
    (C) Philipp Huber1

  • Jahresrückblick 2025

    Jahresrückblick 2025

    Hey,

    wenn ich auf unser 2025 zurückblicke, denke ich an: Intensität, tiefe persönliche Begegnungen, Lautstärke, Reichweite und Mut, etwas Neues zu wagen. Warum?

    Intensität

    Jeden zweiten Tag hat ein Radikale Töchter Workshop stattgefunden. Oder anders: Sechs Monate Radikale Töchter Workshop nonstop. Tage voller Diskussionen, Mut und Aufbruch, an denen Menschen gemerkt haben, dass sie etwas verändern können.

    Persönliche Begegnungen:

    22  junge Erwachsene begleiten wir in unserem MUT-Stipendium. Sie kommen aus Ostdeutschland, bringen ihre Erfahrungen, ihre Wut und ihre Hoffnungen mit und machen Politik nicht nur theoretisch, sondern praktisch und künstlerisch.

    Lautstärke und Reichweite:

    250.000 Menschen haben meine „Wir sind die Töchter“ Petition unterschrieben. Ein starkes Zeichen dafür, dass wir viele sind. Dass Einmischen wirkt und dass Menschen sich nicht mit Stillhalten zufriedengeben.

    Mut:

    Dieses Jahr habe ich etwas Neues gewagt und mein erstes Buch geschrieben. Ich schreibe über persönliche Momente meines politischen Erwachens und wie mich das zu Radikale Töchter geführt hat. Wer weiß was aus mir geworden wäre, hätte ich mit 15 Jahren einen unserer Workshop besucht… 😉

    ch bin sehr stolz auf das, was meine Kolleg*innen und ich 2025 auf die Beine gestellt haben und gleichzeitig reicht diese Arbeit längst nicht mehr aus. Von allen Seiten steht unsere Demokratiearbeit durch gekürzte Mittel, Diskreditierung und offene Anfeindungen von Rechts unter Beschuss. 

    Eine sichere Finanzierung wird in 2026 das Wichtigste sein, damit wir weiter unabhängige und kritische Demokratiearbeit leisten können. Dabei kannst du uns jetzt ganz konkret unterstützen. Wenn du kannst, unterstütze uns mit einer Spende. Damit wir die frohe Botschaft der Aktionskunst noch weiter, noch lauter und noch unabhängiger verbreiten können.

    Und dann ist da noch etwas, das mir ganz besonders wichtig ist: Ohne das Radikale Töchter-Team wäre all das nicht möglich gewesen. Danke an das Team, an unsere Workshop-Geber*innen, an alle, die Tag für Tag Herz, Kopf und Haltung in diese Arbeit stecken. Ihr seid das Rückgrat unserer Bande ❤️

    Mit stabilem Rückenwind und viel Mut gehen wir jetzt in 2026. Wir sind bereit!

    Ich wünsche dir ein kraftvolles Jahresende und einen mutigen Start ins neue Jahr.

    Radikal-herzliche Grüße

    Cesy Leonard
    Gründerin Radikale Töchter

  • Jung und Radikal – Unser Projekt mit der Neuen Nationalgalerie Berlin

    Jung und Radikal – Unser Projekt mit der Neuen Nationalgalerie Berlin

    Autorin: Cecilie Brohm

    Politische Kunst des 20. Jahrhundert

    Seit über zwei Jahren ist es Interessierten möglich, in der Neuen Nationalgalerie in Berlin die Ausstellung  “Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft – Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000” zu besuchen. Künstler*innen thematisieren in ihren Werken alle politischen und gesellschaftlichen Themen, die sie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigten. Eine Ära, die im Nachhinein für Umschwung, Widerstand, Teilung aber auch Erneuerung steht, inspirierte schon zu seiner Zeit viele Künstler*innen ihre Gefühle zum Weltgeschehen auf verschiedene Arten festzuhalten. 

    Inspiriert von dieser Ausstellung starteten Radikale Töchter im Sommer 2025 eine Workshop-Reihe im Kulturforum der Neuen Nationalgalerie. In vier verschiedenen Workshops war es jungen und kunstinteressierten Menschen möglich, über die gesehene und erlebte Kunst in den politischen Austausch zu kommen. 

    Ein radikaler Workshop als Ventil – 

    Die Workshopgeber*innen Sophia und Johanna brachten den Teilnehmer*innen mit Hilfe der typischen Workshop-Elemente die Methoden der Aktionskunst näher. Anhand von echten Beispielen der Aktionskunst wurden den Teilnehmenden die Bandbreite der Aktionskunst verdeutlicht und die Entwicklung von möglichen Handlungsideen losgetreten. 

    Das neu erlernte Wissen über die Methode der Aktionskunst eröffnete außerdem eine neue Gesprächsebene im Austausch über die Ausstellung. Fragen wie: Welche Exponate gehören zur Aktionskunst? Und warum? standen nun im Raum. Besonders die Installation “Tapp- und Tastkino” von Valie Export hallte in einem Workshop mit vielen FLINTA* Teilnehmer*innen noch lange nach. 

    Warum sollte eine Frau ihren Körper Ende der 1960er Jahre oder aber auch heute selber so zur Schau stellen? Einige Teilnehmer*innen wurden wütend und frustriert über die Sexualisierung des weiblichen Körpers bei wirklich jeder denkbaren Möglichkeit. Die ersten WUTThemen machten sich innerhalb der Gruppe deutlich. 

    VON DER WUT IN DEN MUT

    Genau wie in der Ausstellung hätten die WUTThemen der einzelnen Teilnehmer*innen nicht unterschiedlicher sein können. 

    Von dem ländlichen Mangel an Kulturangeboten über Feminismus bis hin zum kostenlosen öffentlichen Nahverkehr wurden alle Themen genannt. Die ausgelösten Gefühle durch die Ausstellung waren noch sehr präsent, als es an die WUTThemenfindung ging. Denn zwischen aktuellen Erlebnissen und persönlichen Erfahrungen wurde auch die gesehene Ausstellung, bei der Ausführung der WUTThemen genannt. 

    Um von der Wut in den Mut zu gelangen, schlossen sich die Teilnehmenden zusammen und bildeten Banden, die sich dann jeweils einem WUTThema widmeten und daraus ein Konzept für eine Aktion entwickelten. Vielfältige Ideen, wie Straßensperrungen, Stadt-Land-Freundschaften oder auch Konzepte für Streiks entstanden gemeinsam in kürzester Zeit.

    Durch die Zusammenarbeit von der Neuen Nationalgalerie und Radikale Töchter war es kunstinteressierten Menschen möglich, nach dem Besuch einer Ausstellung direkt in den aktiven Austausch zu gehen. Unser gemeinsames Projekt ermöglichte uns die frohe Botschaft der Aktionskunst jungen Menschen näher zu bringen und in den Dialog über die Möglichkeiten dieser Methode zu kommen. 

    © Bilder: Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Neue Nationalgalerie / Marcus Glahn


  • Radikale Töchter bei ERDgespräche

    Radikale Töchter bei ERDgespräche

    Neben dem Österreichischen Bundespräsident Alexander van der Bellen, der Gletscherforscherin Dr. Heidi Sevestre, den Klimakläger*innen Smilla Buschbom und Levi Rescg von Fridays For Future und dem Veterinärmediziner Dr. René Anour zählte auch die Gründerin der Radikale Töchter, Cesy Leonard, zu den diesjährigen Sprecher*innen in der Wiener Hofburg.

    Im Zuge der Veranstaltung sprach sie mit der Redakteurin Lisa Breit für DER STANDARD über das potential der Aktionskunst und warum neue Formen des Protestes gerade jetzt so wichtig sind. Das vollständige Interview kann hier gelesen werden.

    Wir bedanken uns herzlich beim NEONGREEN NETWORK für die Einladung zu dieser wichtigen und besonderen Veranstaltung, bei den Sprecher*innen und Teilnehmer*innen für den bereichernden Austausch und bei DER STANDARD für den tollen Beitrag.

    Fotos:
    (C) Stefan Knittel
    (C) Michele Agostinis


  • Start-Up Konferenz der Stiftung Deutsche Wirtschaft

    Start-Up Konferenz der Stiftung Deutsche Wirtschaft

    re.design | re.generate | re.distribute war das Motto des diesjährigen Start-up Kongress 2022 der Stiftung Deutsche Wirtschaft im bUm in Berlin. Wir waren als Workshopgeber*innen eingeladen und haben darauf geachtet, dass es bei all dem wunderbaren Gründungswillen nicht an Mut, Empowerment und Radikalität fehlt. Wirtschaftliche Unternehmen haben einen wichtigen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Radikale Töchter finden: Ohne politische Haltung bringt auch das schönste Mission Statement nichts. #yourpolitischeverantwortungcalling

    Es ist wichtig, außerhalb der eigenen aktivistischen und künstlerischen Blasen zu arbeiten. Wir müssen Allianzen eingehen, uns gegenseitig inspirieren und voneinander lernen.

    Foto: Rolf Schulten/sdw

  • Radikale Töchter beim Bellevue-Takeover

    Radikale Töchter beim Bellevue-Takeover

    “In der letzten Weihnachtsansprache hat der Bundespräsident die Klimakrise kaum erwähnt. Das hat mich verärgert, deswegen habe ich ihm eine Email geschrieben”. 

    In unserem Workshop beim TAKEOVER BELLEVUE erzählte eine Teilnehmerin von einer persönlichen Email, die sie dem Bundespräsidenten nach seiner letzten Weihnachtsrede schrieb. Hieraus inspiriert entstand in der Gruppe die Idee, eine Weihnachtsrede für 2021 zu schreiben und diese dem Bundespräsidenten vorzutragen, als Inspiration und Aufforderung sich mehr mit den Themen der Jugendlichen zu beschäftigen. Neben der Rede haben die Teilnehmer*innen dem Präsidenten eine Check-Liste mit ihren wichtigsten Klimaforderungen persönlich übergegeben.

    TAKEOVER BELLEVUE – Bundespräsident Steinmeier überlässt Jugendlichen seinen Amtssitz

    Am 6. und 7. Oktober 2021 haben die Radikalen Töchter als Expertinnen für politische Aktionskunst den Workshop “Heiß Heiß Baby- Was kommt mit der Klimakrise auf uns zu?” begleitet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat für die Aktion TAKEOVER BELLEVUE für zwei Tage seinen Amtssitz an Jugendliche aus ganz Deutschland übergeben, um ihre politische Forderungen sichtbar zu machen.

    Unsere Workshopteilnehmer*innen haben unterschiedliche Schwerpunkte der Klimakrise künstlerisch bearbeitet: Durch Aktionen, Reden, Plakate und Bilder haben sie Umweltbildung, Greenwashing, Lützerath und Vielfalt in der Klimabewegung thematisiert und hierbei viel untereinander sowie mit dem Bundespräsidenten diskutiert. Wir blicken beeindruckt auf die Arbeit der Jugendlichen, die uns mit ihrer direkten und pragmatischen Herangehensweise an so große Probleme und politische Autorität sehr inspiriert haben.

  • Das war das Break Up Your Boys Club Sommercamp 2021

    Das war das Break Up Your Boys Club Sommercamp 2021

    Drei Tage lang Männerbünde aufbrechen mit Christoph May vom Institut für Kritische Männerforschung Detox Masculinity Institute und dem Kulturbahnhof Chemnitz. Neben Diskussionen und Workshops zu Themen wie Diskriminierung, Mysogynie, männlichen Machstrukturen und Rollenklischees hatten wir auch tolle Live Acts, viel gutes Essen und jede Menge Spaß!

    Impressionen erwünscht? Gibt es hier: 

  • Workshops: UNMUTE NOW! Wir sind dabei!

    Workshops: UNMUTE NOW! Wir sind dabei!

    >>Die heiße Phase des Wahlkampfs beginnt und alleSpitzenpolitiker:innen reden über die Zukunft. Gerade junge Menschen werden jedoch nicht ausreichend angesprochen, integriert und gehört oder in die Gestaltung der Zukunft einbezogen. In der Demokratie braucht es neue Formate, die gezielt junge Menschen ansprechen und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu politischen Themen zu äußern sowie Nicht-Wähler:innen für Demokratie begeistern und aktivieren. Genau deshalb fördert UNMUTE NOW 30 Initiativen, die junge Menschen in politische Prozesse integrieren und ihnen demokratische Teilhabe ermöglichen.<<
    Unmute now

    Deshalb freuen wir uns umso mehr, gemeinsam mit den herausragenden Initiativen pünktlich vor der Wahl Wirbel zu machen.

    Im Rahmen unserer Förderung planen wir auf unserer Tour durch die neuen Bundesländer die frohe Botschaft der Aktionskunst zu verbreiten und eine empowerte kritische Masse für die Demokratie zu begeistern.

    Mehr Infos zu Unmute now und den teilnehmenden Initiativen gibt es hier.

    Zur Pressemeldung

  • Radikale Töchter in der Ausstellung „COME BACK STUTTGART“

    Radikale Töchter in der Ausstellung „COME BACK STUTTGART“

    In der Ausstellung COME BACK STUTTGART in der Galerie Valentien, wurden Künstlerinnen und Künstler zusammengebracht, deren Gemeinsamkeit die Herkunft aus Stuttgart oder Baden-Württemberg ist, sowie der Umstand, dass sie ihrer „Heimat“ früher oder später den Rücken gekehrt und ihre künstlerischen Karrieren an anderen Orten aufgebaut haben.

    Angedacht waren eine Performance und / oder ein Workshop in Stuttgart. Sobald sich abzeichnet, dass eine Umsetzung irgendwann möglich sein wird, setzt Radikale Töchter die Planung fort. Bis dahin hängen symbolisch die Arbeitsanzüge von Radikale Töchter in der Garderobe der Galerie Valentien. Hier gibt es weitere Infos


  • Radikale Töchter beim Forum Alpbach 2020

    Radikale Töchter beim Forum Alpbach 2020

    In der dritten Folge des „Die Presse – In Alpbach“ Podcasts spricht Anna Wallner mit Fotografin Inge Prader, AIT-Aufsichtsratsvorsitzendem Hannes Androsch und Philippe Narval, Generalsekretär des Europäischen Forums Alpbach, der über die finanziellen Herausforderungen des Forums berichtet. Zudem besucht sie die Alpbacher Pensionswirtin Eva Lederer, die über die ruhigere Sommersaison reflektiert, und führt ein ausführliches Gespräch mit Cesy Leonard über die Verbindung von Kunst und Aktivismus. Hier reinhören

  • Strukturwandelkonferenz 2024

    Strukturwandelkonferenz 2024

    Am 2. Oktober 2024 fand die 2. StrukturWANDELkonferenz „Struktur, wir wandeln dich Part II – Geschlechtergerechtigkeit in Transformationsprozessen“ in der TELUX Hafenstube Weißwasser statt. Knapp 140 Teilnehmende widmeten sich der aktuellen Entwicklung von Gleichstellungsaspekten im Strukturwandel der Lausitz und möglichen Lösungsansätzen für noch offene Bedarfe und Herausforderungen.

    Wir möchten uns beim Bündnis Gleichstellung Lausitz und allen Partner*innen dass wir Teil einer so inspirierenden und ermutigenden Konferenz sein durften!

  • Chemnitz: Von der Neonazi-Hochburg zur Kulturhauptstadt

    Chemnitz: Von der Neonazi-Hochburg zur Kulturhauptstadt

    Der Artikel „Chemnitz: Von der Neonazi-Hochburg zur Kulturhauptstadt“ beschreibt, wie sich die Stadt durch kulturelle Initiativen und zivilgesellschaftliches Engagement verändert. Radikale Töchter ist Teil dieses Wandels: Mit unseren Workshops und Aktionskunst-Formaten ermutigen wir Menschen in Chemnitz, sich politisch einzumischen und ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Zum Artikel


  • Legaler Stress: Die Radikalen Töchter

    Legaler Stress: Die Radikalen Töchter

    Cesy hat mit dem Ungleich Magazin über ihre Arbeit bei Radikale Töchter gesprochen.  Im Interview spricht Sie darüber, warum es Radikale Töchter gibt, wie wir arbeiten und warum Aktionskunst so ein wirkungsvolles Werkzeug sein kann, wenn es um politische Teilhabe geht. Zum Artikel


  • Radikale Töchter: Politik in den Dörfern

    Radikale Töchter: Politik in den Dörfern

    Veränderung beginnt vor der eigenen Haustür: Die Radikalen Töchter bringen politische Aktionskunst in ländliche Räume und ermutigen Menschen, sich mit kreativen Mitteln einzumischen. Ihr Ansatz verbindet künstlerischen Aktivismus mit politischer Bildung – direkt, radikal und nah an den Lebensrealitäten vor Ort. Zum Artikel


  • Anderssein als Superkraft

    Anderssein als Superkraft

    In ihrem Artikel erzählt Cesy Leonard, warum Anderssein ein Motor für Veränderung sein kann – und wie es Menschen ermutigt, neue Perspektiven einzunehmen und sich für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen. Ein inspirierender Blick auf die Kraft des Unangepassten! Hier weiterlesen.


  • Wie Kunst politisches Engagement der Erfurter stärken soll

    Wie Kunst politisches Engagement der Erfurter stärken soll

    „Aktionskunst mischt sich ein, überrascht und fordert heraus – sie ist Kunst, die nicht nur betrachtet, sondern erlebt wird. Sie verwandelt Straßen in Bühnen, Passant*innen in Teilnehmende und abstrakte politische Themen in greifbare, emotionale Erlebnisse.“ Hier weiterlesen.


  • Demokratieprojekt „Radikale Töchter“ klagt gegen Förderstopp

    Demokratieprojekt „Radikale Töchter“ klagt gegen Förderstopp

    „Die NGO für Demokratieförderung kritisiert Merz – und verlor plötzlich sicher geglaubte Fördermittel. Nun landet der Streit vor Gericht: Interne E-Mails der Behörden erhärten einen Verdacht.“ Hier weiterlesen.


  • »Radikale Töchter« verklagen Bundeszentrale nach Förderstopp

    »Radikale Töchter« verklagen Bundeszentrale nach Förderstopp

    „Wegen des Verdachts auf politische Einflussnahme klagen die »Radikalen Töchter« gegen die bpb und das Bundesinnenministerium. Trotz Zusage bekam das Projekt kein Geld.“ Hier weiterlesen.


  • Merz kritisiert, Förderung kassiert? »Radikale Töchter« klagen gegen Bundesregierung wegen gestrichener Gelder

    Merz kritisiert, Förderung kassiert? »Radikale Töchter« klagen gegen Bundesregierung wegen gestrichener Gelder

    „Das Demokratieprojekt »Radikale Töchter« hat Kanzler Merz Rassismus vorgeworfen, dann verlor es sicher geglaubte Fördermittel. Beweisen E-Mails einen Zusammenhang? Laut der »Süddeutschen Zeitung« ist nun ein Gericht involviert.“ Hier weiterlesen.


  • Wegen Petition gegen Merz?

    Wegen Petition gegen Merz?

    „Dobrindt stoppt Demokratieprojekt. Die Geschäftsführerin der Gruppe „Radikale Töchter“ initiierte eine Petition gegen Merz – nun stoppte das Innenministerium ihr Demokratieprojekt.sagt selbst eine Bundesbehörde.“ Hier weiterlesen.


  • Demokratieförderung nach Gutsherrenart

    Demokratieförderung nach Gutsherrenart

    „Das Innenministerium stoppt die Weiterförderung eines Demokratie-Projekts. Eine Begründung liefert es dafür nicht. Dabei hat das Projekt gute Chancen, gegen die Ablehnung zu klagen – sagt selbst eine Bundesbehörde.“ Hier weiterlesen.


  • Fördergelder für Anti-Extremismusprojekt gestoppt

    Fördergelder für Anti-Extremismusprojekt gestoppt

    „Die Gründerin eines Anti-Extremismusprojekts kritisiert Aussagen des Kanzlers, darauf stoppt das Innenministerium die Finanzierung – trotz Protestes der Bundeszentrale für politische Bildung. Das belegen Dokumente, die Report Mainz vorliegen.“ Hier weiterlesen.


  • Wie Menschen in Gotha vom Denken ins Handeln kommen können

    Wie Menschen in Gotha vom Denken ins Handeln kommen können

    Wenn ihr nachlesen wollt, wie so ein Barabend mit Radikale Töchter aussieht, findet ihr den vollständigen Artikel hier.


  • Wahl-oh-Qual #btw25

    Wahl-oh-Qual #btw25

    So funktioniert unser toolkit für die Bundestagswahl 2025:

    1. Ladet euch das Wahl-Oh-Qual Toolkit runter

    Darin findet ihr eine Anleitung für den Abend, eine fertige PPP mit Inputs zur Wahl, einem Quiz & mehr, um entspannt ins Gespräch zu kommen über die Wahlprogramme der Parteien.

    2. Gestaltet noch vor der Wahl einen Abend, ganz nach euren Bedürfnissen

    Ob mit eurer WG, euren Eltern, eurer Bande oder eurem Verein, ob öffentlich oder privat – alles ist möglich!

    Gute Wahl!
    Eure Radikale Töchter

  • Jetzt unterschreiben: Wir sind die Töchter!

    Jetzt unterschreiben: Wir sind die Töchter!

    Unsere antwort an friedrich merz

    Herr Merz, auf die Frage, was das „Problem im Stadtbild“ sei, sagen Sie, man solle mal die Töchter fragen. Hier sind wir und das ist unsere Antwort:

    Wir sind die Töchter und lassen uns von Ihrem Rassismus nicht einspannen, Herr Merz! Sie sprechen nicht für uns.

    Wir sind die Töchter mit und ohne Migrationsgeschichte. Die Töchter, die in Ihrem „Stadtbild“ vorkommen – als „Problem“, als „Fremde“, als „Feindbild“. Die Töchter, deren Freund*innen angespuckt, geschlagen und ausgegrenzt werden. 

    Wir sind die Töchter, deren Freund*innen aus einem sicheren Leben gerissen wurden, weil sie abgeschoben wurden – mitten in der Nacht, aus Schulen, Kirchenasyl. 

    Wir sind die Töchter, die Deutsche sind, hier geboren und aufgewachsen und trotzdem von Ihnen, Herr Merz, niemals als Deutsche gesehen werden. 

    Wir sind die Töchter, die sagen: Rassismus ist keine Meinung – er ist Gewalt. Hören Sie auf, ihn salonfähig zu machen!

    Herr Merz, wenn Sie sich wirklich um die Sicherheit von uns Töchtern sorgen: 

    Wir haben ein strukturelles Problem mit Gewalt gegen Frauen – fast immer im eigenen Zuhause. Die Täter sind nicht irgendwelche Menschen im „Stadtbild“, sondern Ehemänner, Väter oder (Ex)Partner. Wenn von „Beziehungsdramen“ die Rede ist, wissen wir, dass eigentlich von Femiziden die Rede sein sollte!

    Denn wir alle kennen die Zahlen. Strukturelle Gewalt gegen Frauen ist das Problem. Das sollten Sie auch benennen, Herr Merz! 

    Wir fordern: Erklären Sie Schutz vor häuslicher Gewalt zur Chefsache und erkennen Sie Femizide endlich als eigene Straftat an. 

    Sind Sie unser aller Bundeskanzler? Ihre Worte haben Gewicht – und Ihre jüngsten Aussagen werden der Verantwortung dieses Amtes nicht gerecht. Im Gegenteil: Sie schaden unserer Demokratie und spalten „das Volk“.

    Wir sind das Stadtbild.
    Wir sind die Töchter.

    … aber wir sind auch Söhne, Enkel, Eltern, Kinder und Großeltern – und wir antworten: So nicht, Herr Merz!

    Jede Unterschrift ist eine Mahnung.
    Jede Stimme eine klare Antwort gegen Rassismus!

    Cesy Leonard, Gründerin von Radikale Töchter

  • Hast du Vorsätze für 2026?

    Hast du Vorsätze für 2026?

    Im Dezember hat Rike Nickel einen unserer Workshops illustriert 

    Ein besonderer Einblick in unseren Workshop, speziell für diejenigen, die es bis jetzt nicht geschafft haben einen zu besuchen: 

    Die drei Illustrationen: Gegenstände, Aktionskunst-Beispiele und Ja, aber und Ja, und zeigen drei Grundbausteine eines Radikale Töchter Workshops. 

     In Gegenstände visualisiert Rike Objekte, die die Teilnehmer*innen innerhalb einer Minute in ihrem Umfeld gefunden und als politisch erachtet haben. Diese Übung diente als Einstieg in den Workshop und führte zu einem ersten Austausch. Im Zentrum steht dabei die Frage: Was ist eigentlich politisch?

     Ein Kernbestandteil eines jeden Radikale Töchter Workshops ist der Austausch über Aktionskunst. Natürlich stellen wir grundlegend die Frage: Was ist Aktionskunst? Aber auch spezifische Aktionskunst-Beispiele und ihre Künstler*innen werden vorgestellt und besprochen, um den Teilnehmenden vor allem die Bandbreite an Möglichkeiten für eine eigene Aktion darzulegen. Hier werden die Teilnehmer*innen  inspiriert und entwickeln erste Ideen für eine eigene Aktion. 

     Die dritte Illustration Ja, aber und Ja, und zeigt das Herzstücks eines jede Workshop. Den Teil, wenn die Teilnehmenden selbst aktiv und kreativ werden. Was macht dich gerade wütend? Und wie kommen wir von dieser Wut in den Mut und zu einer Aktion? Hier ist unser Motto: Think Big! Wichtig ist die richtige Einstellung, um eine Aktion auch umzusetzen. Statt Ja, aber appellieren die Workshopgeber*innen in Ja, und’s zu denken. Die Teilnehmenden sollen weg von dem Zerdenken von möglichen Hindernissen und hin zum großen Denken für utopische Ideen. 
    Genau wie Rikes Illustrationen ist ein Workshop voll mit lehrreichem Input, politischem Austausch und eigenem kreativen Schaffen. Spätestens nach diesem tollen Einblick von Rike möchte man doch einfach mal selbst bei einem Workshop dabei sein. Oder etwa nicht? 

  • MUTplaner 2.0

    MUTplaner 2.0

    Ob mit eurer WG, euren Eltern, eurer Bande oder eurem Verein, ob öffentlich oder privat – alles ist möglich!

    Gute Wahl!
    Eure Radikale Töchter

  • 10% Rabatt im Online Shop

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  • Hellerau X Radikale Töchter

    Hellerau X Radikale Töchter

    DU MÖCHTEST IN DEN OSTERFERIEN MUTIGER WERDEN?

    …dann bewirb dich um einen Platz im 5-Tage Radikale Töchter Workshop bei Hellerau teilzunehmen. Das Europäische Zentrum der Künste HELLERAU in Dresden ist eins der wichtigsten Zentren und Begegnungsstätten für zeitgenössische Kunst international und wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Raum einen intensiven Aktionskunst Workshop anbieten dürfen. Wir möchten euch aktivieren und ermutigen, politische Teilhabe zu praktizieren und eure Haltung kreativ sichtbar zu machen, denn die Landtagswahlen 2024 stehen vor der Tür.

    Der Workshop richtet sich an 16-21 Jährige aus Dresden und Umgebung und wir würden uns freuen, wenn DU dabei bist!
    Das ganze findet vom 03.-07.04.2024 statt und die Teilnahme ist natürlich kostenlos.

    Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir, dich mit einem kleinen MUTschreiben zu bewerben und folgende Fragen zu beantworten:

    „Nicht mehr lange. Sie stehen an: die Landtagswahlen 2024. Auch bei uns. Das macht was, oder? Angst? Unsicherheit? Gar nichts? Wir wollen, dass es was macht. Irgendwas. Und dafür braucht es euch. Also packt euren Mut und macht mit uns 5 Tage Aktionskunst. Dafür wollen wir gerne von dir wissen: Wo bist du mutig? Wo noch nicht? Und wo war Mut dein bester Ratgeber?“

    Schicke deine Bewerbung an: workshop@hellerau.org
    Einsendeschluss: 15.03.2024
    Weitere Infos: https://www.hellerau.org/de/workshop/radikale-toechter/

    Hoffentlich, auf bald in Dresden!

  • Der MUTplaner ist da!

    Der MUTplaner ist da!

    Wir sind noch immer davon überzeugt: JEDE*R muss sich einsetzen, damit wir Gerechtigkeit sichern können. Überlasst die Macht nicht den Mächtigen. Kommt selber ins MACHEN.

    Als Radikale Töchter empowern wir Menschen mit analogen und digitalen Aktionskunst-Workshops, auf Instagram, auf TikTok, auf Twitter.

    HEUTE präsentieren wir euch den MUTplaner, ein Jahresplaner der Menschen jeden Tag des Jahres dabei unterstützen soll den Mut zu finden sich einzusetzen.

    Ein Jahresplaner, der die Welt verändert? We don’t think so. Aber der MUTplaner kann dich dabei unterstützen, dein Leben entsprechend deiner Werte zu führen. Der MUTplaner ist deine persönliche Radikale Tochter, die dich motiviert und dir zur Seite steht. #Bildetbanden

    Den MUTplaner könnt ihr JETZT auf unserer Website bestellen. Für euch, für eure Freund*innen, eure Eltern, Nachbarn, Lehrer*innen – denn Mut kann jede*r trainieren.

    *Auslieferung der MUTplaner startet am 10.12.2022. Diese Publikation wurde unterstützt von Humanity in Action, der Alfred Landecker Foundation und der Hertie Stiftung. Wir danken allen Unterstützer*innen für ihr Vertrauen in unser Projekt.

  • Die Kunst der Demokratie – Wir kommen wieder nach Brandenburg!

    Die Kunst der Demokratie – Wir kommen wieder nach Brandenburg!

    2024 stehen die Landtagswahlen in Brandenburg an. Das Bundesland hat die viertniedrigste Wahlbeteiligung in Deutschland. Wählen ist die kleinste Form der politischen Teilhabe. Was kommt danach? Wir wollen junge Menschen in Brandenburg langfristig für die Demokratie begeistern! Überall wird der Wunsch nach Einfachheit und Entschleunigung laut. Rechte Parteien nutzen die Angst der Menschen und gehen auf Wähler*innen-Fang. Dem wollen wir etwas entgegenstellen:

    Die Kunst und vor allem die Aktionskunst hatten schon immer das Potenzial komplizierte reale Zusammenhänge darzustellen und besprechbar zu machen. Gerade sind es vor allem junge Menschen, die ihre Stimme im Zusammenhang von Klimagerechtigkeit nutzen und dabei unglaubliche Repressalien erdulden, wie kürzlich auf den Demonstrationen in Lützerath sichtbar wurde. Wir wollen junge Menschen empowern und gemeinsam nach einer Art politischer Partizipation suchen, bei der sie nicht ausbrennen.
    +++

    Für unsere Förderung “DIE KUNST DER DEMOKRATIE” freuen wir uns über vielseitige Kooperationen und Vernetzungsmöglichkeiten in Brandenburg.
    Du bist neugierig geworden und hast Lust einen Workshop mit uns für deine Bande, deinen Verein, deine Klasse oder Jugendclub zu buchen? Dann melde dich bei uns unter contact@radikaletoechter.de !

  • Radikale Töchter im Tagesspiegel

    Radikale Töchter im Tagesspiegel

    Zum Interview des Tagesspiegel mit Cesy Leonard geht es hier.

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